Reise blog von Travellerspoint

Logbuch Sommersprosse: 5. Juni bis 12. Juni

Von KK bis nach Sandakan

semi-overcast 33 °C
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Samstag, 5. Juni - Kota Kinabalu bis Ulukan Bay (35 SM)

Der erste Tag Segeln auf der Samba. Los geht's um 09:30 Uhr. Marty darf gleich mal ans Steuer und uns durch den Hafen von KK manövrieren. Aber immer richtig an die Betonnung halten. Wir erfahren also, dass man beim Einfahren und Verlassen eines Hafens jeweils andere Seezeichen zu beachten hat, die die Ein- und Ausfahrt markieren.

Später frischt dann der Wind auf und es werden das erste Mal (also nur das erste Mal für uns) die Segel gesetzt. Mit bis zu max. 5,5 Knoten legen wir die 35 Seemeilen bis zum Ankerplatz in Ulukan Bay zurück. Es wird eine schaukelige Nacht außerhalb des geschützten Hafens mit wenig Schlaf. Marty hat ganz leicht mit Seekrankheit zu kämpfen aber schon ein paar Tage später wird es besser.

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Sonntag, 6. Juni - Ulukan Bay bis Mantanani Kecil (20 SM)

Anker hoch und weiter in Richtung Mantanani Kecil. Sabrina darf sich auch mal am Steuer ausprobieren - aber das mit dem Kurshalten sieht einfacher aus als es ist. Ein paar Grad Spiel sollen am Anfang aber normal sein :-) Zum Glück gibt es inzwischen auch einen Autopilot, der übernehmen kann, hehe. Nachdem der Wind uns im Stich lässt, wird gemotort.

Nachdem es nur eine kurze Etappe ist, bleibt dann am Nachmittag noch Zeit das naheliegende Riff schnorchelnd zu erkunden. Unsere ersten Tropenfische also :-) Der Abend klingt gemütlich vor der kleinen, unbewohnten Insel aus - Marty spielt Gitarre (auf mehrmaliges Betteln von Silja, die gerade erst lernt)

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Montag, 7. Juni - Mantanani Kecil (0 SM)

Nachdem es hier so schön ist und sich das eher seichte Wasser super zum Ausprobieren des Tauchequipments anbietet, bleiben wir gleich mal den nächsten Tag und Nacht hier. Unsere ersten zwei Tauchgänge machen wir an dem Tag. Sija ist unser Dive Master.

Als wir wieder auftauchen und retour zur Samba fahren (Franz hat uns mit Dingi abgeholt) merken wir, dass wir Anker schleifen (der Anker also nachgibt) und suchen uns auf der gegenüberliegenden Insel einen geschützteren Platz.

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Dienstag, 8. Juni - Mantanani Kecil bis T. Kadua (31 SM)

Heute wird früh abgelegt, bereits um 8 Uhr. Frühstück gibt es dann gleich während der Fahrt. Am Vormittag ist wieder kaum ein Wind spürbar, als es auffrischt werden gleich die Segel gesetzt. Marty und Sabrina dürfen die Genua hiessen und trimmen :-) In T. Kadua angekommen schwimmen wir an Land und probieren später noch das Kajak aus - aber zu zweit etwas schaukelig. Am Abend zieht in der Nähe ein Gewitter auf, super schön zum Zusehen, wir zum Glück nicht drinnen. Außerdem erfahren wir, dass es hier ein Phänomen namens "Meeresleuchten" gibt. Geht man also nachts schwimmen, gefällt das dem Plankton und den anderen Kleinstlebewesen nicht uns sie beginnen zu "leuchten" :-)

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Mittwoch, 9. Juni - T. Kadua bis Karakit (29 SM)

Heute lernen wir "Aufkreuzen gegen den Wind" - also bei Gegenwind durch Wenden trotzdem mit Segeln ans Ziel zu kommen. Erst müssen Silja und Sabrina aber noch das Großsegel nähen, da wir gestern einen kleine Riss entdeckt haben (was böse enden kann vor allem wenn hart am Wind gesegelt wird). Marty bekommt von Skipper Franz eine Einschulung wie man beim Aufkreuzen "hart am Wind segelt" und darf dann schon selbst ans Steuer. Sabrina ist an der Winsch für das Einholen bzw. lose Geben der Genua zuständig, wenn eine Wende ansteht. Wie wir gesehen haben kann Aufkreuzen ganz schön anstrengend sein, vor allem, wenn ein "enger Kurs" gefahren wird mit häufigen Wenden wie in unserem Fall (die Samba hat etwa einen Wendewinkel von 100 Grad)

In Karakit macht die Crew dann einen Landausflug während Franz die Tauchflaschen befüllt. Besichtigen ein Stelzendorf und decken uns am Fischmarkt mit einem 4kg schweren "Wahoo" ein. Yummie. Beim Ausnehmen schauen wir erstmal lieber nur zu (so wie Bordkatze Ginny)

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Donnerstag, 10. Juni - Karakit bis Pulau Tigabu (35 SM)

Auch ohne Wind erreichen wir unser Etappenziel heute sehr schnell. Da wir Strömung von Achtern (also von hinten) haben beschleunigt das die Motorleistung (von ca. 5,5 Knoten) teilweise auf bis zu 7,5 Knoten.

Kurz nachdem wir vor der Insel TIGABU (ca. 1000 Einwohner) ankern, bekommen wir Besuch von einer 7 1/2 Kopf großen Delegation von Inselbewohnern. Sie bringen uns Kokosnüsse und wollen die Samba besichtigen. Und hopp sind sie mit ihrem Boot schon angedockt und an Bord. Jetzt sind wir eher die Attraktion und müssen mit jedem einzelnen Fotos machen. Später machen wir noch einen Gegenbesuch im Dorf und kehren im "Restoran" unserer Besucher noch auf einen Teh ein zu dem uns Elvis, der Besitzer des Restoran und wie uns erklärt wurde weder Frau noch Mann, einlädt. Bei der Rückreise wollen wir Tigabu wieder besuchen und dann auch dort auf ein Essen einkehren. Heute gibt es ja noch die zweite Hälfte des "Wahoo".

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Freitag, 11. Juni - Pulau Tigabu bis Pulau Billiean (31 SM)

Nach einer regnerischen ersten Nacht mit viel Wellengang legen wir um kurz vor 9 ab in Richtung Pulau Billiean, eine von drei Inseln der so genannten Turtle Islands. Am Weg dorthin fangen wir auch erstmals einen Fisch. Wahoooooooo. Marty hat Ohrenweh und kann leider nicht mit zum Schnorcheln kommen. Herbert hat Glück und sieht gleich zwei Schildkröten. Sabrina und Silja kommen leider zu spät - aber eine gab es ja schon in Mantanani Kecil zu sehen...

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Samstag, 12. Juni - Pulau Billiean bis Sandakan (56 SM)

Nachdem Marty Ohrenweh immer schlimmer wurde über Nacht, beschließen wir in der Früh im Eiltempo nach Sandakan zu fahren und vorerst Lankayan auszulassen (kommen ja wieder hier retour) - Und die Erfahrungen zum ersten Spitalaufenthalt in Malaysia habt ihr ja schon gelesen.

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Eingestellt von sosprosse 15.06.2010 21:44 Archiviert in Malaysia

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Kommentare

Na da hab ich wohl mehr Glück als ihr Beiden! ich hab heute in Schönbrunn die fast vom Aussterben bedrohten Baby-Batagur-Schildis filmen dürfen...gibt nur mehr 20 Stück auf der Welt!
:-)
Dickes Bussi und fotographiert bald Schildis für mich in freier Wildbahn! Drück euch

15.06.2010 von Katzi

uuuuuuuuuurschön, sabri was grummelst denn da am meeresboden herum (foto)? keinen auftrieb mehr?
;-)

das was nicht auf segel-fach-chinesisch geschrieben war hab ich verstanden und klingt wie alles was ihr da so erlebt sehr aufregend!

wolf und ich kommen schon langsam auf den geschmack, vielleicht sollten wir uns auch in richtung neufeldersee begeben und das tauchen mal ausprobieren ... !

weiter zum nächsten kommentar.

16.06.2010 von ju

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